EIN MOUNTAINBIKE ABENTEUER

Unterwegs in einer nordischen Landschaft voll Drama und Schönheit

Romantisch und tödlich

Hundert Meter unter ihren Füßen schlägt der tosende Atlantische Ozean gegen die rauen Felsen, die geradewegs aus dem Meer in Richtung Himmel ragen. Es ist, als ob ein Riese einen großen Bissen von der Insel genommen hätte und den Rest für später liegen ließ, der nun einen Gipfel bildet, bei dessen Anblick selbst dem härtesten Kerl das Blut gefrieren würde.

Photo: Martin Paldan | GripGrab Media Crew

Das Land der schlafenden Schönheit

Die Färöer-Inseln liegen ungefähr in der Mitte zwischen Schottland und Island. Sie sind eine Gruppierung von Inseln – 18 insgesamt, die sich über 1400 Quadratkilometer mit rauem, unberührtem und wundervollem Gelände im Nordatlantik erstrecken, verbunden durch Brücken und Tunnel, einige sogar nur über Schiffe und Hubschrauber erreichbar.

Helgi, auf den Färöer-Inseln geboren und jetzt in Dänemark lebend, ist ein leidenschaftlicher Mountainbiker und hat es sich zum Ziel gemacht, die schlafende Schönheit der Färöer-Inseln zu erkunden. „Die Landschaft ist atemberaubend, und nur sehr wenige Menschen verbringen ihre Freizeit hier. Die Landschaft ist der Ausdruck der großen Weiten, mit einem sehr rauen und nordischen Charakter! Es ist eine einmalige Erfahrung, hier mit dem Mountainbike unterwegs zu sein.“, erklärt Helgi und verwandelt sein Gesicht in ein breites Grinsen, das direkt aus seinen Wikingergenen kommen muss.

Photo: Martin Paldan | GripGrab Media Crew

Trails

Helgi hat den Dialog mit dem Tourismusamt der Färöer-Inseln, Visit Faroe Islands, initiiert und ihnen das Potenzial aufgezeigt, das ausgeschilderte Mountainbike Trails haben können. Eine Maßnahme, die von großem Vorteil für die Inseln wäre, da die Trails nicht nur die einheimischen Biker reizen, sondern auch ein großes Interesse bei Bikern aus dem Ausland wecken würde. Das Tourismusamt sieht den Vorschlag mit positivem Interesse, erkennen sie doch ein wachsendes Potenzial für den aktiven Tourismus.

Photo: Martin Paldan | GripGrab Media Crew
Photo: Martin Paldan | GripGrab Media Crew
Photo: Martin Paldan | GripGrab Media Crew
Photo: Martin Paldan | GripGrab Media Crew

Entdecken

Der Trail war schwer zu fahren, da das letzte Stück bergauf geht und der durchweichte Untergrund die Sache nicht einfacher machte. Sie schalten in einen leichteren Gang, lehnen sich vor und treten hart in die Pedale. Angetrieben von ihrer Neugierde und dem Verlangen, neue Orte auf ihren Mountainbikes zu entdecken. Helgi kann sich nicht vorstellen, dass hier schon jemals ein anderer Mountainbiker war. Wanderer, ja, aber Biker sicherlich nicht. Helgis Liebe für den Sport ist tief und sein Bestreben, neue Möglichkeiten für andere Biker zu schaffen, ist groß. Man kann ruhig behaupten, dass Helgi ein Nordischer Pionier ist – und ein Abenteurer durch und durch.

Photo: Martin Paldan | GripGrab Media Crew

Enduro oder XC Bike?

Welches Rad ist das Beste für die Färöer-Inseln? Helgi erklärt: „Jeder wird seine eigenen Erfahrungen machen, mit welchem Bike er oder sie am besten zurechtkommt, aber ich würde sagen, ein vollgefedertes Trailbike wird für den meisten Spaß sorgen. Aktuell ist mein bevorzugtes Rad ein Trek Fuel EX plus mit 140/130 mm Federweg und 27,5 Zoll Laufrädern. Die größeren Reifen sind perfekt geeignet für die steinigen Trails und das weiche Gras in den Bergen. Da die Anstiege oft steil und technisch sind, würde ich nach einer 2x11 Übersetzung schauen. Wenn ich mit meinem XC Bike fahre komme ich auch mit 1x11 zurecht, aber ich ziehe dennoch das Trailbike vor. Ein Enduro habe ich hier noch nicht ausprobiert, aber ich kann mir vorstellen, dass auch das ordentlich Spaß macht. Es gibt allerdings in diesem Sinne keine gebauten Trails mit Sprüngen und mehr, daher scheint mir ein leichteres Trailbike insbesondere für die vielen Steigungen als ideal. Apropos, auch mit dem Rennrad kann man super auf den Färöer-Inseln fahren, denn alles ist erstaunlich schön, egal in welche Richtung und mit welchem Rad man fährt!“

Photo: Mikkel Beisner | GripGrab Media Crew
Photo: Martin Paldan | GripGrab Media Crew
Photo: Martin Paldan | GripGrab Media Crew
Photo: Martin Paldan | GripGrab Media Crew
Photo: Martin Paldan | GripGrab Media Crew
Photo: Martin Paldan | GripGrab Media Crew
Photo: Martin Paldan | GripGrab Media Crew

Lust auf einen Trip zu den Färöer-Inseln? Hier sind Helgis Insider Tipps

„Bei Handschuhen empfehle ich im Sommer die GripGrab Vertical. Sie haben dank der neuen InsideGrip Technologie herausragenden Grip und schützen die Hände im Fall eines Sturzes. Wenn man im Frühling oder Herbst kommt, schlage ich einen warmen Handschuh wie den GripGrab Windster vor. Als Allround-Überschuhe nutze ich die GripGrab RaceAqua X. In kaltem Wetter bleiben meine Füße mit dem Race Thermo warm und trocken. Da die Landschaft abgelegen ist und man selten auf andere Menschen trifft, sollte man immer einen Rucksack mit genügend Versorgung, Ersatzschläuchen und Werkzeug mitbringen. Außerdem kann das Wetter jeden Moment umschlagen, daher sollte man auch eine gute Windjacke und eine gemütliche Mütze, die auch die Ohren schützt, einpacken. Selbstverständlich sind auch ein GPS-Gerät sowie Smartphone notwendig, zudem sollte man immer jemanden über die geplanten Touren informieren, damit jemand weiß, wo man ungefähr unterwegs ist.“

Featured GripGrab Local Heroes: Helgi Winther Olsen, Lisette Rosenbeck
Mehr Infos über die Färöer-Inseln: visitfaroeislands.com
Photo credits:  Martin Paldan and Mikkel Beisner
Contributing editor: Brett Smith