Rennradgenuss mit Der Cyclist

Ein Interview mit den Köpfen hinter der Plattform

Das Interview

Der Cyclist – DAS TOURENPORTAL FÜR LIEBHABER DES RENNRADSPORTS! Mit umfassender Beschreibung, Fotodoku, Mapping und GPX-Track: kostenfrei und ohne Anmeldung. Einfach nur schmökern und ab aufs Asphaltband! Wir haben uns mit den Gründern Mario, Christoph und Sebastian „Wasti“ unterhalten und so einige lustige Dinge erfahren.

Wer seid ihr?

Wir sind drei rennradbegeisterte Neurotiker, die ein großes Problem damit haben, eine Runde zweimal zu fahren. Das führt dazu, dass sich über die Jahre ein ordentlicher Fundus an großartigen Rennradtouren angesammelt hat, die nur darauf gewartet haben, ein passendes Gewand zu bekommen.

Was ist euer Ziel mit Der Cyclist?

Wir schauen einmal, wohin sich das Ganze entwickelt. In erster Linie wollen wir natürlich unser Tourenangebot weiter ausbauen. Das hat ja den angenehmen Nebeneffekt, dass man die Tour vorher einfahren muss. Und das ist schließlich unser Hauptantrieb.

Wie kamt ihr auf die Idee?

Die Idee kam relativ spontan während einer Ausfahrt in der Oststeiermark. Wir haben gescherzt, wie wenig Rennradfahrer uns auf diesen herrlichen Straßen begegnen. Wir sind dann gleich ins Schwärmen gekommen, dass wir das gleiche von sehr vielen unserer Runden der letzten Jahre behaupten können, egal ob in unseren Heimatrevieren oder in Ferndestinationen. Wir haben die damals noch spontane Idee sickern und reifen lassen und herausgekommen ist ein offenes, aber redaktionell geführtes Tourenportal. Das heißt, alle Touren werden von zumindest einem von uns drei eingefahren.

Für wen ist euer Angebot?

Unsere Zielgruppe sind Rennradbegeisterte aller Altersgruppen, für die das Gesamterlebnis über einem strikten Trainingsplan steht. Wer sich nicht mit lästiger Tourenplanung auseinandersetzen, aber trotzdem neues entdecken will, wird bei uns fündig werden.

Was können die Nutzer von eurem Angebot erwarten?

Sehr schöne und aufwendig aufbereitete Rennradrunden mit Beschreibung, Bildern, GPX-Track und interaktivem Mapping, die ein schönes und entspanntes Rennrad-Erlebnis garantieren. Das gesamte Angebot kann ohne Kosten oder Registrierung genutzt werden.

Wie lange dauert es, bis eine Tour mit allen Infos und Fotos online ist?

Das kommt ganz darauf an, wie fleißig der jeweilige Schreiber in letzter Zeit am Rad gesessen ist. Wir bemühen uns natürlich, die Touren einigermaßen zeitnah zu veröffentlichen, doch wer viel fährt, muss auch viel schreiben und da kann es schon einmal zu einem mehr oder weniger großen Rückstau kommen. Netto kann man sagen, dass der Zeitraum, in dem Planung, Einfahren, Bildbearbeitung, Fotos aufbereiten, Track zeichnen und online stellen durchgeführt werden, pro Tour von einigen Tagen bis zu einigen Wochen in Anspruch nehmen kann. Das hängt natürlich auch davon ab, wie episch die Leistungen geschildert werden müssen. Derzeit sind rund 130 Touren auf unserer Seite zu finden.

Wonach sucht ihr die Touren aus?

Primär danach, wo wir noch nicht gewesen sind und immer schon einmal mit dem Rennrad hinwollten. Aber natürlich spielt die Erreichbarkeit einer Gegend keine ganz unwesentliche Rolle. Ein Tag Anreise, ein Tag Rückreise zahlen sich für eineinhalb Radtage halt auch nicht aus. Vor Ort folgen wir bei der Tourenplanung keinem festen Algorithmus, sondern brüten bei dem einen oder anderen Bierchen planlos über der Landkarte. Generell zieht es uns schon auf die langen Passstraßen, in die engen Schluchten, rund um die schönen Seen. Ganz gut wird unsere Herangehensweise daher von unserem Motto widergespiegelt: “Jede Tour ein Highlight!”

Was macht für euch eine gute Runde auf dem Rennrad aus?

Eine gute Rennradrunde soll möglichst homogen und in sich stimmig sein. Sie soll nicht so schwer sein, dass man über seine Grenzen gehen muss, die nötige sportliche Herausforderung darf aber natürlich auch nicht fehlen. Neben schönen landschaftlichen Eindrücken ist ein weiterer ganz entscheidender Faktor die Verkehrsarmut. Einen Großteil der Runde sollte man entspannt nebeneinander fahrend verbringen können.

Wo fahrt ihr am Liebsten?

Christoph: Spontan würde ich sagen: im Friaul. Der abrupte Übergang von schroffen Bergen hin zur oberitalienischen Tiefebene hat für mich einen ganz besonderen Reiz. Aber wahrscheinlich ist das zu eng gegriffen, denn auch viele andere oberitalienische Reviere, wie das Monte Grappa-Massiv und der Gardasee, warten mit ähnlichen Attributen auf.
Mario: Das Hochgebirge strahlt für mich immer einen besonderen Reiz aus. Dabei macht es für mich keinen Unterschied, ob es sich um eine Tour in den Alpen oder einem anderen Gebirgszug handelt. Das Hochgebirge ist für den Rennradler nicht alltäglich. Man muss sich die Aussicht meist hart erarbeiten und auch jahreszeitlich ist man recht eingeschränkt. Die schönsten Rennradtage hatte ich jedenfalls über 2000 Metern.
Wasti: Mein bevorzugtes Terrain sind auch die langen Pässe. Wenn du nach einigen Bergauf-Kilometern einen guten Rhythmus gefunden hast und fast schon meditativ Kehre um Kehre den Berg erklimmst – das macht richtig Spaß!

Wie genießt man eine Runde auf dem Rennrad am besten?

Christoph: Mit guten Freunden ohne Zeitdruck. Für mich ist Rennradfahren der Inbegriff einer idealen Urlaubssportart. Urlaubsfeeling, sportliche Herausforderung und Eintauchen in eine neue Landschaft und Kultur sind für mich die Garanten eines schönen Raderlebnisses.
Wasti: Bei mir ist der Genuss am größten, wenn ich mir bewusst Zeit für eine Ausfahrt nehme und eben nicht nur zwischendurch zu Trainingszwecken schnell am Rad sitze.

 

Was ist euer Lieblingsprodukt von GripGrab?

Christoph: Klingt komisch: aber die Socken. Die sind einfach großartig. Ich hätte mir nie gedacht, dass Socken ein wesentlicher Faktor für mich sein könnten. Ich wurde eines besseren belehrt.
Mario: Easyrider. Ich hatte immer Probleme mit tauben Händen, speziell den Fingern. Seit ich die Produkte von GripGrab fahre, gehört das der Vergangenheit an. Den ultimativen Härtetest haben die Short Gloves bei einer über 500 km Non-Stop-Tortour bravourös bestanden. Ganz eindeutig der beste Handschuh, den ich je hatte. Das Konzept ohne fummeligen Glettverschluss funktioniert auch wunderbar – und er sieht auch sehr geil aus 😉
Wasti: Beidem kann ich mich anschließen. Das klingt echt leicht unglaubwürdig, aber: Die GripGrab-Socken behalte ich mir für die besonderen Ausfahrten auf…

Story by

GripGrab is based on a passion for cycling and running and the dream of building a brand of products that makes these sports enjoyable no matter how cold, wet or windy it is. Great quality accessories make the difference between being too hot, or too cold, between being wet or dry, aerodynamic or flappy and between being seen or not seen. These are the products we live and breathe for.

www.gripgrab.com